Erasmus+ Projekttreffen 26.09.-02.10.2016, Győr/ Ungarn

Győr ist eine schöne, vielfarbige Stadt in Ungarn im Nordwesten Ungarns, auf halbem Weg zwischen Wien und Budapest, mit etwa 130.000 Einwohnern. Die Stadt liegt in der westdanubischen Region. Ca. 175 km2 und 131.267 Einwohner hat diese Stadt, dass heißt es gibt 752 Einwohner pro km2. In Győr mündet die Raab in die Mosoni Duna (kleine Donau). Es gibt 21 Ortsteile in der Stadt Győr. Der Győr-Per Flughafen macht die Stadt auch auf dem Luftweg erreichbar. Győr wird auch „die Stadt der Flüsse“ genannt: es wird von der Monsoner-Donau, der Raba – davon kommt auch der deutsche Name der Stadt: Raab – und der Rabea umarmt.

In der Antike befand sich auf dem Gebiet der Stadt römische Siedlung Arrabona. Bistum und Burggrafschaft wurden in 10. Jahrhundert gegründet, das Stadtrecht folgte 1271. Győr war während der Türkenkriege einer der letzten Vorposten vor Wien und hatte daher unschätzbare militärische Bedeutung, es wurde zur Festung ausgebaut. Im Türkenkrieg wurde die Stadt 1592 von den Osmanen erobert, konnte 1598 jedoch durch Heerführer Miklos Palffy – seit 1998 der Namensgeber unserer Partnerschule – und General Adolf von Schwarzenberg zurückerobert werden.

Königin Maria Theresia bestätigte Raab als königliche Freistadt, dadurch erfolge ein rasanter Aufschwung.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Textil- und Maschinenbauindustrie, die bis heute besteht. Heute ist Győr ein Komitatssitz, Universitätsstadt, Kulturzentrum, sowie Sitz eines katholischen Bistums.

Seit Öffnung der Grenzen 1989 liegt die Stadt politisch und wirtschaftlich vorteilhaft im Schwerpunkt des Städtedreiecks Wien-Budapest-Bratislava.

Sehenswertes

  • Das Rathaus – das Wahrzeichen von Győr und gegenüber liegt der 2016 renovierte Springbrunnen mit Musik und Lichteffekten
  • Die barocke Altstadt – Széchenyi Platz mit Benediktinerkirche und János-Xantus-Stadtmuseum, Bécsi kapu (Wiener Tor) Platz mit Karmeliterkirche und die Gebäude in den umliegenden kleinen Gassen
  • Kapital Hügel mit der Basilika und Bischhofsburg – Symbole des westungarischen Christentums
  • Große Synagoge – ein ehemaliges jüdisches Gotteshaus, zur Zeit Kultur – und Konferenzzentrum
  • das moderne Gebäude des Győrer Nationaltheaters mit europaweit berühmtem Ballettensemble
  • Die Radó-Insel für romantische Spaziergänge und das Rába Quelle Erlebnisbad für Wasserratten
  • das Borsos-Miklós-Museum (Bildhauwerke) und das Kovács-Margit- Museum (Keramikfiguren) für Kunstliebhaber
  • etwas entferner vom Stadtzentrum der Zoo für Groß und Klein

Wirtschaft

Győr ist einer der wichtigsten Industriestandorte des Landes. Das beste Beispiel da¬für ist das Audi Werk in Győr. Audi Hungaria besteht seit 1993. 2015 beschäftigte die Audi AG laut ihren Angaben 11.411 Mitarbeiter und produzierten 2.022.520 Motoren und 160.206 Pkw. 2013 wurde das Audi Werk erweitert und seitdem wird dort der Audi A3 Limousine und Cabriolet komplett produziert.

Sport

Győr ist die Heimat des Handballvereines Győri ETO KC, dessen Damen-Abteilung zwischen 2005 und 2014 die Ungarische Meisterschaft, den Ungarischen Pokal sowie 2013 und 2014 die Champions League gewann.


Bild Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ee/Gyor_town_hall.jpg

Die Schule

Die Schule Pálffy Miklós Kereskedelmi Szakképző Iskola besteht seit 1953 und bildet Handelskaufleute aus. Zurzeit bietet die Schule die Möglichkeit, sich als Händler(in), Verkäufer(in) oder Logistiker(in) ausbilden zu lassen. Die Schule wird von mehr als 700 Schülerinnen und Schülern besucht, die von 59 Lehrer(innen) beschult werden.

Auf der Schule gibt es die Jahrgangsstufen 9 – 14. Man hat hier die Möglichkeit, neben einer reinen Fachausbildung auch sein Abitur mit einer Fachausbildung zu machen.

Es gibt auf der Schule ca. 20 Klassenräume, zwei Turnhallen und eine große Aula, die unter anderem zur Pausengestaltung dient.

In der Aula haben wir unsere Hausaufgaben präsentiert und die meiste Zeit in der Woche verbracht. Die Aula hat eine leicht erhobene Bühne, auf der Präsentationen gehalten werden. Auf der Bühne sind Mikrofone und ein Podium und große Boxen. Gegenüber der Bühne sind der Beamer und ein Pult für den Techniker, der Ton und Bild von dort aus einstellen kann.

Die Schulglocke ist eine Besonderheit hier an der Schule, da sie nicht wie in den Schulen üblichen ein normales Klingeln hat sondern eine Melodie von ABBA abspielt.

Am Vordereingang sitzt immer eine Schülerin, die kontrolliert, ob fremde Menschen in die Schule kommen und notiert es sich. Eine weitere Schülerin sitzt vor dem Lehrerzimmer. Sie ist dafür zuständig, Schüler, die mit Lehrern sprechen wollen, anzumelden. So wird Besuchern der Schule direkt weitergeholfen und Fremden der Zutritt verwehrt.

Im Stundenplan haben die Schüler vier Mal die Woche Sport und am fünften Tag müssen die Schüler in den Tanzunterricht, der den Sportunterricht ersetzen soll.

von Abdullah Kalkan und Bill Mpuraniere (15HM2)